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<pre>Die Gäste müssen sich vor allem vor der Leipziger Anfangsoffensive in Acht nehmen.  <p> Der FSV Mainz 05 hat keine Zeit, seine Wunden zu lecken. Die Rheinhessen treffen nur vier Tage nach der derben 0:4-Pleite beim FC Bayern auf den nächsten ganz starken Kontrahenten. Im dritten Heimspiel der noch jungen Saison wartet am Mittwoch (20:45 Uhr) die TSG 1899 Hoffenheim.  <p>  Wenn eigene Tore dieses Manko nicht ausgleichen können, sieht es für die Ambitionen des VfL gar nicht gut aus. <p> Mainz-Manager Christian Heidel: „Dass wir Spiele wie gegen Darmstadt und in Bremen nicht gewinnen, zeigt: Da fehlt uns auch noch ein Quäntchen an Klasse und Abgeklärtheit.“ <p>  Vielmehr scheinen die Leipziger sogar noch Selbstvertrauen aus dem Umstand zu beziehen, dass es im DFB-Pokal dennoch fast zum Weiterkommen reichte: Mit einer in der Tat beeindruckenden Leistung hatten sich die Gastgeber des ersten Duells bis in das Elfmeterschießen geschleppt.  </pre>


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<pre>Die ersten 90 Minuten des neuen Jahres ließen es nun völlig offen, wie Gladbach der notorischen Ladehemmung künftig abzuhelfen gedenkt: Selbst die zumeist nicht sonderlich sattelfest agierende Abwehr der Werkself könnte im anstehenden Heimspiel also ausnahmsweise einmal richtig glänzen.  <p> Insgesamt gesehen hat Mainz zu Hause gegen die „Rothosen“ allerdings nur recht wenig zu jubeln. Nur drei Heimsiege (inklusive jenem in der Vorsaison) konnten die Rheinhessen in der Bundesliga gegen die HSV feiern.  <p>  In den letzten 15 Auseinandersetzungen waren die Königsblauen für keinen einzigen Dreier gut — und bekamen im entsprechenden Zeitraum zwölf Niederlagen aufgebrummt. <p> Lediglich im DFB Pokal gegen Schweinfurt (2:0) sowie in der Champions League gegen Porto (1:1) waren es die Schalker, die in Führung gegangen waren – und siehe da, der Revierklub blieb beide Male ungeschlagen. <p>  Womöglich eine Chance für den nun kommenden Gegner. Auch die Düsseldorfer bewiesen bei ihrer Rückkehr in die Bundesliga, dass sie für Treffer gut sind.  </pre> 


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<pre> Andererseits ist Mainz bei Standards auch Liga-Spitze: Die Nullfünfer trafen bereits zum achten Mal in dieser Saison nach einem Eckball — so oft wie keine andere Mannschaft.  <p> Wer fehlen wird? Das ist aktuell gar nicht klar! Insofern wird es eine große Überraschung sein, welche Elf am Sonntag überhaupt antreten darf.  <p>  Vor allem für Bayer Leverkusen. Im Falle einer Niederlage in Leipzig könnten die Rheinländer nicht nur den Anschluss an die Top-4 verlieren, sondern auch in der Tabelle weiter abrutschen. <p>  Eine vermeintliche leichte Aufgabe, bei der der Teufel allerdings im Detail steckt. Während es für die Leipziger darum geht eine fantastische Saison mit der „Königsklasse“ zu veredeln, kämpfen die Schanzer um ihr Überleben in der Bundesliga. <p>  Ein paar Wochen müssen sich die Geißböcke aber voraussichtlich noch gedulden. Denn mit einem Sieg in Mainz wird es aus unserer Sicht nichts werden. Ein Unentschieden in der Coface Arena trauen wir dem FC aber allemal zu!  </pre>


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<pre> RB Leipzig hingegen rangiert in dieser Tabelle mit fünf Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage auf Platz drei hinter Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt.  <p> Zum Oktoberfestauftakt nahmen die Münchner ihren Kritikern den Wind aus den Segeln. Allerdings sind die Mainzer nicht die Art von Mannschaft, mit denen sich der FC Bayern normalerweise zu messen hat, wenn es darum geht, die Saisonziele in Bundesliga und Champions League zu erreichen.   <p> Somit kommen die Mainzer nach acht Spieltagen nur auf vier geschossene Tore — alle wurden von Spieltag 1 bis 3 erzielt. <p>  Dass der Elf von Pep Guardiola auch die etwas kleineren „Spitzenspiele“ keine Probleme bereiten, stellte zudem das jüngste 2:0 gegen die zu jenem Zeitpunkt immerhin auf Platz 4 geführte Hertha unter Beweis, die nur mit einer extrem defensiven Aufstellung noch größeren Schaden vermied.  <p> Während man in Sachsen somit weiterhin ausschließlich auf die altbewährten Kräfte setzt, haben die Gäste die Winterpause für eine ausgiebige Shopping-Tour genutzt — die angesichts des vermeldeten regen Interesses an Abdul Rahman Baba noch immer nicht beendet scheint.  </pre>


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<pre> Damit kletterte die „alte Dame“ in der Tabelle auf Rang 8 und befindet sich punktemäßig nach fünf Spieltagen durchaus im Soll.  <p> Angesichts der nun zu bewältigenden Malaise scheint Skripnik an dem Gedanken Gefallen zu finden, einfach die Brocken hinzuschmeißen: Nach dem jüngsten 0:1 deutete er auf einer konfusen Pressekonferenz vage an, aus einer weiteren Schlappe in Mainz möglicherweise seine Konsequenzen zu ziehen.  <p>  Immerhin ist der italienische Toptrainer nun schon seit fünf Monaten im Amt und Fortschritte waren seither keine zu erkennen. <p>  Da die Stuttgarter aber trotz aller Überlegenheit leer ausgingen, machte es fast den Eindruck, als wäre Alexander Zorniger für eine Partie an die Seitenlinie zurückgekehrt; die übliche Zielstrebigkeit Kramnyâ€™scher Prägung wurde bei den Hausherren schmerzlich vermisst.  <p> Da allein der Vorsprung auf die unmittelbar folgende Hertha noch immer sechs Punkte beträgt, hält sich die Gefahr eines Absturzes zwar zunächst auch weiterhin in Grenzen; nichtsdestotrotz mangelt es nicht an Problemen, die bis zum Start in die zweite Saisonhälfte bewältigt werden wollen.  </pre>


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